FAQ

Häufige Fragen, schnelle Antworten.


1. Welche Voraussetzungen muss mein PC erfüllen um einen Glasfaseranschluss zu nutzen?
  Ihr PC muss über eine korrekt installierte Netzwerkkarte verfügen. Diese kann sich Onboard d.h. auf dem Motherboard integriert oder auch als Erweiterungssteckkarte im PC befinden. Die Nutzung kann auch über WLAN (kabellos) erfolgen.

2. Wie kann ich eine zusätzliche Mailadresse einrichten?
  Im Kundenbereich muss ein Gast angelegt werden. Diesem Gast steht dann ein eingeschränkter Portalzugang mit eigenem Mail-Postfach zur Verfügung.

3. Wie wird die Fritz!Box richtig angeschlossen?
  Eine Anleitung für den Anschluss der Fritz!Box an das Glasfasernetz erhalten Sie zusammen mit Ihrem Endgerät. Am Glasfaseranschluss wird der LAN-Port 1 der Fritz!Box mit einem Netzwerkkabel direkt mit dem Glasfaserwandler des Netzbetreibers (Edcore-Gerät) verbunden. Beachten Sie, dass die Fritz!Box erst nach dem Herstellen der Verbindung zum Wandler an das Stromnetz angeschlossen wird. Nur so erfolgt die automatische Einrichtung auf diese Verbindungsart. Am VDSL-Anschluss wird die Fritz!Box mit dem beigefügtem DSL-Kabel (grüne Banderole), ohne Splitter, direkt an der Telekom-Dose angeschlossen.

4. Muss ich den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter kündigen?
  Nur wenn Sie einen reinen Internetanschluss oder einen Resale-DSL-Anschluss haben oder Ihre Rufnummer(n) nicht mitnehmen wollen. Bitte kündigen Sie nicht selbst Ihren Telefonanschluss beim bisherigen Anbieter, wenn Sie Ihre Rufnummer(n) bei einem Wechsel zu dacor behalten wollen. Bei einem Wechsel zu dacorTelefon (auch Bestandteil der Pakete dacorZweifach und dacorDreifach) unter Beibehaltung der Rufnummer(n) wird durch uns eine sog. Portierung also die Übertragung der Rufnummer vom abgebenden Diensteanbieter an den aufnehmenden Diensteanbieter also an uns veranlasst. Im Rahmen dieser Portierung wird dann auch der bisherige Anschluss beim abgebenden Anbieter gekündigt. Wir benötigen bei Verträgen mit Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen lediglich das Datum der nächstmöglichen Kündigung. Diese erfragen Sie bitte beim derzeitigen Anbieter. Portierungsanfragen werden zusammen mit der Vertragskündigung über eine elektronische Schnittstelle vom aufnehmenden Netzbetreiber an den abgebenden Netzbetreiber geschickt. Der Vertrag darf bei einigen Netzbetreibern zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekündigt sein (insbesondere bei der Telekom, da deren Systeme eine Portierung sonst nicht mehr ermöglichen). Der Portierungstermin wird vom abgebenden Netzbetreiber abhängig von der Vertragsbindung bzw. der Kündigungsfrist festgelegt. Zu diesem Termin werden innerhalb eines festgelegten Zeitraums (Schaltfenster) die netztechnisch notwendigen Umschaltungen vorgenommen. Während dieser Zeit ist der Anschluss für einen kurzen Zeitraum nicht erreichbar. Nach erfolgreicher Umschaltung melden die beiden Portierungspartner den Vorgang an die übrigen deutschen Festnetzbetreiber, damit diese gegebenenfalls ihr Routing zu der betreffenden Rufnummer anpassen können. Dies muss innerhalb eines bestimmten Zeitraums, der Rufumlenkzeit, geschehen. Dazu werden im Verfahren des Portierungsdatenaustauschs die Rufnummerndatenbanken aller angeschlossenen Netzbetreiber aktualisiert. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, wir beraten Sie gerne. Bringen Sie am Besten Unterlagen, wie z.B. eine aktuelle Telefonrechnung mit.

5. Kann ich ein Firmwareupdate an meiner FritzBox durchführen?
  Die FritzBox wird von uns mit der Firmware-Version des jeweiligen Lieferstandards des Herstellers ausgegeben. Wird ein aktuelles Firmwareupdate vom Hersteller angeboten, wird dieses in unserem Hause auf fehlerfreie Konektivität mit unserem System geprüft. Erfolgt die Freigabe, wird das Update per Autokonfiguration von uns in die Endgeräte beim Kunden eingespielt. Mit dieser Version ist die Funktionsfähigkeit im CODAB-Glasfasernetz von uns getestet und gegeben. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, das jedes selbst ausgeführte Firmwareupdate und jede technische Veränderung an der ausgegebenen Hardware auf eigenes Risiko ausgeführt wird und von uns keine Garantie für die Funktionsfähigkeit der vom Kunden veränderten Hardware gegeben werden kann. Es ist ggf. davon auszugehen, dass nach einem Update die kundenspezifischen Einstellungen (Konfiguration) nicht einwandfrei funktionieren und nach einem Factory-Reset, also dem Zurücksetzen der FritzBox auf die Herstellergrundeinstellungen neu eingerichtet werden müssen. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang, eine regelmäßige Sicherung von Konfiguration und ggf. Telefonbuch durchzuführen.

6. Warum ist mein Anschluss langsamer als bestellt?
  Je nach Reihenfolge des Vorgehens bei der Erstinstallation der FritzBox wird die mögliche Übertragungsrate des Anschlusses unter Umständen nicht erreicht (siehe FAQ 3.) . Die FritzBox ermittelt bei der Inbetriebnahme die verfügbare Bandbreite. Dies dient der Steuerung interner Priorisierungsfunktionen. Kann der Wert nicht ermittelt werden weil z.B. zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anschluss noch nicht aktiv war wird ein Standardwert (downstream 1024kBit/s, upstream 128kBit/s) verwendet, was zu Einschränkungen bei der nutzbaren Bandbreite führt. Der korrekte Wert kann im Konfigurationsmenü der FritzBox manuell eingerichtet werden. Geben Sie dazu im Browser (z.B. InternetExplorer, Firefox, o.ä.) die Adresse der FritzBox ein (Auslieferungszustand http://192.168.178.1). Sie werden ggf. zur Eingabe des Routerkennwortes aufgefordert. Unter “Einstellungen” - “Erweiterte Einstellungen” - “System” - “Ansicht” muss die Expertenansicht aktiviert sein. Eingestellt wird die Anschlussbandbreite unter “Einstellungen” - “Erweiterte Einstellungen” - “Internet” - “Zugangsdaten” Stellen Sie folgende Werte ein: 10MBit/s = down 10240 / up 2048 25MBit/s = down 25600 / up 3072; 50MBit/s = down 51200 / up 6144; 100MBit/s = down 99999 / up 8192

7. Wer hilft mir bei notwendigen Installationsmaßnahmen im Haus?
  Unter http://www. finden Sie eine Liste von Elektro-Fachfirmen, deren Mitarbeiterspeziell für die Inhouseinstallation bei Glasfaseranschlüssen ausgerüstet und ausgebildet sind.

8. Warum kann ich nach außen telefonieren aber nicht angerufen werden?
  Im Einzelfall kann es vorkommen, dass das Endgerät, also z.B. die Fritz!Box nicht weiß, an welchen der Telefonanschlüsse des Gerätes ein eingehendes Gespräch adressiert werden sollen. Das Problem kann durch die Zuweisung Ihrer Rufnummer(n) an die jeweiligen Telefonports des Gerätes behoben werden. Lesen Sie dazu die Bedinungsanleitung auf der Produkt-CD und dort das Kapitel "Telefoniegeräte einrichten" oder folgen Sie dem entsprechenden Assistenten auf der Konfigurationsoberfläche des Endgerätes.

9. Warum ist an meiner Adresse laut Verfügbarkeitsabfrage keine Versorgung möglich, obwohl ich schon ein Glasfaserkabel im Haus habe?
  In der Regel wird zunächst nicht das fertige Glasfaserkabel bis in das Haus geführt, sondern eine so genannte Speedpipe. Dabei handelt es sich um etwa fingerdicke Leerrohre, durch die erst im Bedarfsfall die eigentlichen Glasfaserleitungen mit Druckluft eingeblasen werden.
Häufig werden solche Speedpipes im Rahmen von ohnehin stattfindenden Tiefbaumaßnahmen an Strom-, Gas- oder Wasserleitungen mitverlegt. Das heißt aber noch nicht, dass dann auch schon ein Lückenschluss zum nächstgelegenen Glafaserverteiler hergestellt wurde. Erst wenn durch entsprechende Maßnahmen eine durchgehende Verbindung zum Glasfasernetz besteht, kann der Anschluss aktiv betrieben werden.
Wir, die süc//dacor GmbH erhalten Meldungen vom Netzbetreiber des Glasfasernetzes, dessen Aufgabe die Planung, der Bau und die Unterhaltung des Netzes ist, über versorgbare Objekte erst dann, wenn die Versorgung möglich ist. Erst dann wird auch die Verfügbarkeitsabfrage positiv beantwortet.
Auch wenn der Lückenschluss zum Glafasernetz besteht kann ein Objekt in der Verfügbarkeitsabfrage als nicht versorgbar angegeben werden. Das wäre z.B. dann der Fall, wenn noch keine Vereinbarung zwischen dem Leitungsnetzbetreiber, von dem wir die Anschlussleitung im Vertragsfall anmieten und uns über die Bedingungen der Anmietung im betreffenden Versorgungsbereich besteht.

Freitag, 26. Mai 2017
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